Die Netzreaktionen zur Bundestagswahl

Nico Semsrott tritt zurück und den Jamaika-Parteichefs wachsen Dreads - der Wahltag im Überblick.

Die AfD-Debatte

Großes Thema der Wahl-Twitterer: das Abschneiden der AfD. Sowohl Anhänger als auch Gegner fahren die letzten Geschütze auf, um ihre Mitbürger von der richtigen Wahlentscheidung zu überzeugen. Zahlreiche AfD-Anhänger scharen sich dazu unter dem Hashtag #TraudichDeutschland und freuen sich über die bevorstehende "Sensation". Die Gegner versuchen es mit AfD-Witzen oder Aufrufen, die Sitze der AfD durch den Gang zur Wahlurne zu minimieren.

Außerdem sehr hoch im Trend: Aufrufe zum Wählen

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Nach den Wahlaufrufen folgten die stolzen Fotos aus den Wahllokalen

Und natürlich Tweets und Fotos mit Wahllokal-Tristesse und Wahllokal-Spaßcontent:

Die ersten Ergebnisse

 

Dann endlich: die ersten Prognosen und Hochrechnungen. Mit einer SPD, schwach wie nie zuvor, und einer AfD, die zweistellig in den Bundestag einzieht. Vor allem letzteres nutzten viele als Vorlagen für Social-Media-Schock-Sarkasmus-Nummern:

Jamaika, Jamaika!

Kurz darauf folgte die Nachricht, dass die SPD in die Opposition gehen wird. Und darauf wiederum die Reaktionen der Wähler. Tenor: Gut, dass die AfD nicht die stärkste Oppositionspartei wird – und ein paar Reaktionen auf die damit sehr viel wahrscheinliche Jamaika-Koalition:

Der erste Rücktritt eines Spitzenkandidaten

 

Keine Meldung für die großen Nachrichtenagenturen, aber wir wollen zum Schluss nicht den ersten Rücktritt eines Parteivorsitzenden an diesem Abend verschweigen. Nico Semsrott, Spitzenkandidat von "Die Partei", legt sein Amt nieder. Auch, wenn er dafür aufstehen muss:

che

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