Hessen hat gewählt. Ähnlich wie in Bayern werden die Volksparteien abgestraft und müssen Verluste hinnehmen. (Alles zur Wahl hier im Liveblog von SZ.de).

Das Wahlergebnis der 18- bis 29-Jährigen weist ein paar Unterschiede zum Gesamtergebnis auf. Kurz zusammengefasst kann man sagen:

  • Die CDU schneidet bei den jungen Wählern noch schlechter ab als im Gesamtdurchschnitt und erreicht nicht mal mehr 20 Prozent der Stimmen.
  • Ähnlich die SPD, wenn auch nicht ganz so schlimm: Ihren 19,8 Prozent im Gesamtergebnis stehen bei den 18- bis 29-Jährigen immerhin noch 15 Prozent gegenüber.
  • Die Grünen sind der Wahlsieger bei den Jungen. Sie fahren mit 25 Prozent noch mal etwa fünf Prozent mehr ein als im Gesamtergebnis.
  • Die AfD wählten etwa zehn Prozent der Jungen, im Gesamtergebnis waren es 13,1 Prozent.
  • Die FDP liegt mit neun Prozent bei den Jungen etwas besser als im Gesamtergebnis.
  • Die Linke findet bei den Jungen deutlich mehr Zuspruch als beim Durchschnittswähler: Sie erreicht zehn Prozent.

Grundlage der Jungwähler-Zahlen sind Umfragen der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF, teils per Telefon in der Woche vor der Wahl, teils durch eine Befragung am Wahltag.

che

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