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Foto: Tobias Schwarz, AFP / Bernd von Jutrczenka/dpa / Collage: jetzt.de

Nachdem Martin Schulz vor zwei Tagen bekanntgegeben hat, dass er den SPD-Vorsitz räumt, verzichtet er nun auch auf den Posten des Außenministers. In einer Erklärung betont er, wie wichtig es ihm sei, dass die Mitglieder der SPD für den Koalitionsvertrag zwischen seiner Partei und der Union stimmen. Dann schreibt er: „Durch die Diskussion um meine Person sehe ich ein erfolgreiches Votum allerdings gefährdet. Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind.“

Juso-Chef Kevin Kühnert war in den vergangenen Wochen einer der lautesten Gegenspieler von Martin Schulz. In einem Tweet berichtet er vom Start seiner #NoGroko-Tour in Pirna, hat aber natürlich auch ein paar Zeichen für eine Stichelei übrig: Der politische Karneval in Berlin sei weit weg.

Auch die SPD in Neubrandenburg scheint wenig Verständnis für die Entscheidung zu haben – und verordnet sich erst mal ein paar Tage Twitter-Pause.

Heiko Maas (SPD) dagegen zollt Martin Schulz Respekt für seine Entscheidung und ruft dazu auf, sich nun um die „wirklich wichtigen Dinge“ zu kümmern.

Auch Christian Lindner von der FDP lobt den scheidenden SPD-Chef. Martin Schulz habe „sehr spät eine richtige Entscheidung getroffen.“

Andere User nehmen seinen Verzicht mit Humor – und blasen in die Gif-Tröte:

Gewohnt spitz reagieren die Satiriker von der heute show und extra3:

Und erwartungsgemäß lassen viele User ihre Finger gerade sehr hämisch über das Display zappeln. Wohl deshalb macht diese Frau klar, dass irgendwann auch gut ist mit draufhauen.

jwh

 

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