IS schnallt den Bombengürtel enger

Das geleakte Spardiktat für Pleite-Dschihadisten.
Von Quentin Lichtblau, Jakob Biazza und Christina Waechter

IS-Kämpfer bekommen in Zukunft angeblich nur noch rund 200 Dollar im Monat, früher war es doppelt so viel. Wie schafft man es, weiter effektiv zu terrorisieren und trotzdem noch über die Runden zu kommen? Wir haben die Sparpläne der Pleite-Dschihadisten aus dem Netz gefischt:

Total pleite - Viele IS-Kämpfer bessern sich ihr Taschengeld als Straßensänger auf, meist erfolglos.

Foto: ap

​1. Mal bei Heckler & Koch nachfragen, ob es Rabatte gibt, wenn man mehr Waffen auf einmal abnimmt. Oder gleich eine Fabrik vor Ort anleiern, dann würde auch das Schmiergeld für Erdogan wegfallen.

2. Von diesem Jürgen Todenhöfer endlich mal eine Gewinnbeteiligung an den Buchverkäufen fordern.

3. Mehr IS-Stars in den Tod schicken. Diese Typen Marke Denis Cuspert gehen mit ihrem dekadenten "Ich trinke hier den ganzen Tag Pepsi und überhaupt"-Lifestyle zu sehr ins Geld.

4. Apropos, es muss nicht immer Pepsi sein! Auch Lidlbrause macht wach, kostet nur ein Drittel und ist zumindest nicht sofort als DAS verdammte Ungläubigengebräu schlechthin zu erkennen.

5. Mehr Schwaben rekrutieren!

6. Auch, wenn die Spritpreise gerade niedrig sind: Steter Tropfen höhlt das Budget. Kurze Patrouillen mit dem Radl oder zu Fuß erledigen!

 

7. Optional: Bei Toyota nicht immer nur die weißen SUVs, sondern auch mal einen sparsamen Prius bestellen.

 

8. Statt immer diese teuren Schokoriegel zu fressen: einfach mal nehmen, was da ist. Datteln sind auch süß, bio, regional und wachsen auf jedem Minenfeld.

 

9. Vielleicht hilft ein Claim, die Idee in den Köpfen zu verankern? Vorschläge: "Heilige Allianz: Schwarze Fahne – schwarze Null!"

 

10. Klären: Haben wir schwarze Kassen? Wenn nein: Warum nicht?!

 

11. Neue Rekruten nicht mehr einfliegen lassen. "MeinFernbus" tut's auch.

 

12. Propaganda-Videos nur noch von Praktikanten produzieren lassen. Check!