Starbucks
Foto: Richard Drew/AP

Wer heute in den USA einen Frappuccino-Latte mit Sahne-Caramel-Schoko Topping schlürfen will, der wird bei Starbucks heuter eher nicht glücklich. Das Café-Franchise schließt für vier Stunden rund 8000 Filialen in den Staaten, um seine Mitarbeiter zum Thema Rassismus zu schulen. Dafür ist der Store-Manager einer Starbucks-Filiale in Philadelphia verantwortlich. 

Zwei Afroamerikaner, die in dem Café in Philadelphia noch nichts bestellt hatten, baten darum, die Toiletten benutzen zu dürfen. Die Mitarbeiter ließen die beiden aber nicht auf das stille Örtchen. Als die Männer sich daraufhin weigerten, das Café zu verlassen, rief der Store-Manager die Polizei und warf den beiden Hausfriedensbruch vor. Die Polizisten führten die beiden in Handschellen ab. Es stellte sich später heraus, dass sie nur nichts bestellt hatten, weil sie noch auf eine dritte Person warteten.

Eine Augenzeugin filmte die Festnahme, das Video wurde millionenfach geklickt. Die Stadt Philadelphia entschuldigte sich wenig später bei den zwei Männern. Und das Unternehmen kündigte daraufhin das heutige Anti-Rassismus-Training an. Außerdem darf ab jetzt jeder die Toiletten von Starbucks-Cafés benutzen. Auch Menschen, die noch nichts bestellt haben.

nkap

 

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