Als am 21. Januar 2017 in Washington der erste Women’s March anlässlich der Amtseinführung Donald Trumps durch die Straßen zog, waren es alleine dort mehr als 500.000 Demonstrierende. Weltweit schlossen sich viele, viele mehr an und protestierten ebenfalls. Trump tue dem Feminismus einen Gefallen, schrieben wir damals. Denn mit ihm als gemeinsamen Feind, setzten Männer und Frauen sich zusammen für Frauenrechte ein.  

Zwei Jahre später ist Trump immer noch da. Und der Women’s March hat sich zum dritten Mal formiert – wenn auch mit etwas weniger Schlagkraft als in den Jahren zuvor. Antisemitismus-Vorwürfe gegen Tamica Mallory, Co-Präsidentin des Frauenmarsches in den USA, und ein Streit um Namensrechte bestimmten zuletzt die Diskussionen und schwächten damit die Bewegung und ihre Kernaussage.

Doch aufhalten ließ sich der weltweite Marsch davon nicht. In Berlin waren 1000 Demonstrierende angemeldet und auch in München, Hamburg, Frankfurt und vielen anderen deutschen Städten gingen Menschen am Samstag auf die Straße, um gegen Ungerechtigkeit und für Gleichheit zu demonstrieren. Diese Plakate des Women’s March machen klar, was seine Teilnehmer*innen fordern – und das Protest sehr kreativ sein kann:

tf

 

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