Das Pop-Poesiealbum mit Sepalot

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Name: Sepalot / Sebastian Weiss
Spitzname: Seb
Alter: 39
Job: Musik

Default Bild

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert


Früher wollte ich aussehen wie: Christian Hosoi. Skateboarden war einfach das Ding, da gab es nichts anderes für mich, und Christian Hosoi war mein Skateboard-Popstar.
Stattdessen sah ich aus wie: Dr. Murray „Boz“ Bozinsky von “Trio mit vier Fäusten”
Wenn ich heute in den Spiegel schaue, sehe ich: Mich, und ich schaue ganz gerne in den Spiegel.
Ich gehöre auf die Bühne, weil: Musik zu teilen meine Leidenschaft ist.
Außer Musik kann ich auch noch: sehr gut kochen und genau so gut essen.
Das kann ich noch nicht, würde ich aber gerne können: singen.
Meine Eltern haben mir beigebracht, dass: es sich lohnt weit nach vorne zu schauen und einen langen Atem zu haben.
Sie waren stolz auf mich, als: sie zum ersten Mal einen Konzertmitschnitt von uns im TV gesehen haben. Vorher war es immer eher so: „Mensch Junge verschwende doch nicht deine Zeit.“
Sie waren enttäuscht von mir, als: ich mit 25 immer noch auf dem Skateboard stand.
Das erste Mal verliebt war ich: mit 14. Wahrscheinlich wurden meine Gefühle nicht erwidert, und so wurde das Brett mit 4 Rollen mein Partner. Wir führten eine lange und intensive Beziehung. Wir sind jetzt nicht mehr richtig zusammen, verstehen uns aber noch sehr gut.
Das letzte Mal gelogen habe ich: heute.
Noch nie habe ich: gelogen.
Mein größter Triumph: meine zwei Kinder. Familie, und danach kommt erstmal ganz lange nichts.
Mein größter Fehler: Ich hätte schon viel früher viel mehr reisen sollen.
Mein größter Traum: Ich will mal am Meer leben. Je früher, desto besser.
Meine größte Angst: Pizza mit Analogkäse und Enzymfleisch.
Wenn ich eine 4-er-WG gründen dürfte, dann zusammen mit: Ich wohne schon in einer 4-er-WG mit meiner Familie. Die 5-er-WG, die ich mit der Band hatte, reicht für ein ganzes Leben.
Wenn mein Leben verfilmt würde, trüge das Werk den Titel: „Beats, Love and Life“
Wenn ich mir einen Satz tätowieren dürfte, dann: „1+1=4“

  • teilen
  • schließen