Pop-Poesialbum. Heute ausgefüllt von Kraftklub-Felix

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Name: Felix Brummer
Spitzname: Glücklicherweise irgendwann abhanden gekommen.
Alter: 22, bald 23
Job: Background-Tänzer im Vordergrund.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert



Früher wollte ich aussehen wie: Karate-Kid

Stattdessen sah ich aus wie: Ein kleiner Vollmond. Kalkweiß und rund.

Wenn ich heute in den Spiegel schaue, sehe ich: Immer noch keine Anzeichen von meinem megacoolen Vollbart. Oder meint ihr das auf einer anderen Ebene?  

Das letzte Mal gelogen habe ich: Ähm, wahrscheinlich gestern, oder!? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass der Mensch so und so viele Lügen am Tag erzählt. Das kam mir irre viel vor. Gestern war ich auf ’ner Party, da hätte es viele Gelegenheiten zum Lügen gegeben. Allerdings sagt man ja auch, dass durch Alkohol die Wahrheit spricht. Gleicht sich das dann wieder aus? Na, jedenfalls hab ich heute noch nicht gelogen. Ich hab nämlich heute noch mit niemandem geredet. Bisschen traurig, oder? 

Mein größter Triumph: Mündliches Abitur in Mathe. Nachholprüfung. Alles oder nichts. Bäm!

Mein größter Fehler: Sehr viele mittelgroße. Aber stimmt echt mit diesem Sprichwort. Da lernt man draus, aus den Fehlern.

Mein größter Traum: Den habe ich wahr gemacht. Mein größter Traum war schon als kleiner Junge, von dem leben zu können was ich mag. Damals war das noch Basketball zu spielen. Irgendwann dann schreiben, später Partys veranstalten. Und jetzt bin ich halt Texteschreiber in einer Rock-Band. Super!

Meine größte Angst: Der Tod! Ich bin recht bodenständig was Ängste betrifft.

Wenn ich mir einen Satz tätowieren dürfte, dann: „Bitte nicht kratzen.“ Quasi Insider-Witz mit meiner Neurodermitis.

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