10 Fakten über den vermeintlichen Google-Konkurrent Cuil

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1. Der Begriff Cuil (ausgesprochen: cool) geht auf das Gälische zurück, wo es Wissen bedeutet. 2. Die Idee zu Cuil stammt von Tom Costello und seiner Frau Anna Patterson. Beide sind keine Unbekannten in Sachen Netz und Technik. Costello arbeitete schon für IBM, Patterson war bei Google beschäftigt. Dort haben auch Russell Power und Louis Monier ihr Geld verdient, bevor sie zu Cuil kamen.

3. Es scheint unmöglich, aber Cuil will vor allem in Sachen Größe besser werden als Google: Die Site behauptet dreimal mehr Seiten in ihrem Suchmaschinen-Index zu haben als jede andere Websuche. Es sollen 121 Milliarden erfasste Websites sein, die Cuil zudem schneller durchsuchen will als andere Anbieter es tun. 4. Die Größe könnte aber auch zum Problem von Cuil werden. Das jedenfalls befürchtet Danny Sullivan, der die Website Search Engine Land betreibt. Wo viele Seiten gescannt würden, sei auch viel Schrott dabei, urteilt der Suchexperte in einem ersten Test. Gleichzeitig räumt er dem Google-Konkurrenten aber Chancen ein - zumindest im Kampf gegen kleinere Suchmaschinen wie Microsoft oder Yahoo. 5. Ein weiterer Unterschied zu Google - laut futurezone.ORF.at sogar der Wichtigste: "Das System sammelt keine Nutzerdaten." Mehr über den Datenschutz von Cuil und die neue Darstellung der Suchergebnisse auf der nächsten Seite.


6. Google war, spätestens seit die so genannten Spycars für den Dienst "Streetview" auch in Deutschland gesichtet wurden, zunehmend in die Kritik von Datenschützern geraten, die kritisieren, dass der Suchmaschinen-Anbieter Daten über seine Nutzer sammle. Diese werden bei Google 18 Monate aufgehoben. Datenschützer befürchten außerdem, dass Google daraus Profile erstellt um diese an Werbekunden zu verkaufen. 7. Auch wenn Cuil sehr viel Wert darauf legt, nicht als Datensammler zu gelten: Das Geschäftsmodell ist ähnlich wie bei Google. Einnahmen sollen mit zu den Suchergebnissen passenden Anzeigen erzielt werden. 8. Diese Suchergebnisse werden aber ander als üblich nicht als Liste dargestellt, sondern in Blöcken nebeneinander. Außerdem kann man die so dargestellten Suchergebnisse per Klick weiter eingrenzen. 9. Außerdem liefert Cuil, das seinen Schwerpunkt vor allem auf englischsprachigen Sites hat, neben dem Link auch einige Stichworte zum jeweiligen Suchergebnis. In einigen Fällen sogar Bilder. Die Cuil-Macher nennen das "organized results". 10. Die Büros hat Cuil im kalifornischen Menlo Park. Dort arbeiten 30 Menschen an der Suchmaschine, die mit 33 Millionen US-Dollar finanziert ist. Weitere Alternativen zu Google sowie mehr zum Thema im Themenschwerpunkt Überwachung auf jetzt.de.

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