15. Januar: »Malade imaginaire«

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Wenn in diesen Tagen von einer Grippe die Rede ist, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht über das christliche Geburtsbett gesprochen, sondern über die Krankheit mit dem lateinischen Namen Influenza, die in diesen Wochen ihr Einflussgebiet wieder einmal ausbreitet. Doch meistens handelt es sich, wenn der ungebildete Durchschnittsdeutsche seine Leiden mit "Grippe" bezeichnet, gar nicht um eine solche, vermeldet www.grippe-info.de, sondern lediglich um eine Erkältung. Dass am heutigen Mittwoch, dem 15. Januar, auch noch der französische Autor, Regisseur und Dichter Molière, der das Stück Der eingebildete Kranke über einen Hypochonder schrieb, seinen 380. Geburtstag feiern würde - wäre er nicht am 17. Februar 1673 am Ende der vierten Aufführung des „eingebildeten Kranken“ an einem Blutsturz gestorben – scheint da geradezu ironisch. Wer nun aber tatsächlich mit Fieber, Gelenkschmerzen und möglicherweise auch Magenproblemen daniederliegt, dem seien Fenchel- oder Kamillentee, abgestandene Cola, trocken Brot oder Zwieback und vor allem viel Ruhe empfohlen. Gute Besserung.

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