Anders fliegen: Qfly verändert die Flugsuche

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Flugbuchung ging bisher so: Man sucht sich ein Reiseziel, gibt ein Datum ein, an dem man fliegen möchte und sucht los. Wie schön wäre es, würde sich die Flugbuchung nicht an den Interessen einer Datenbank orientieren, sondern an den Wünschen der Reisenden. Es kommt nämlich durchaus vor, dass man zwar ein Reiseziel kennt und auch einen maximalen Preis, den man zahlen kann, dass es aber kein zwingendes Reisedatum gibt. Wer zum Beispiel in den kommenden sechs Wochen einen Freund in Barcelona besuchen und dafür maximal 200 Euro ausgeben wollte, musste bisher auswändig suchen und Termine hin und her schieben. Genau diesem Problem widmet sich jetzt die neue Flugsuchmaschine Qfly.de. Hier kann man seine maximalen Reisepreis angeben und Blilligfluglinien zu flexiblen Daten durchsuchen lassen. Auch flugbegeisterte Schnäppchenjäger werden Gefallen an dem Angebot finden: Man kann sich nämlich alle Flüge anzeigen lassen, die in den kommenden Wochen vom Heimatflughafen starten und nicht mehr als 30 Euro kosten. Diese Wo kann ich hin? genannte Funktion kann man sich auch im Bild anzeigen lassen.

Leider nutzt auch Qfly bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten, die eine solche nutzerorientierte Suche bieten könnte. So muss man zwingend einen Rückflug mitsuchen (warum eigentlich?) und stellt erst bei der finalen Buchung fest, ob das Angebot auch für mehrerer Personen gilt. Darüberhinaus ist die Umkreis-Suche etwas irreführend. Dabei werden Flughäfen in einer Entfernung von 150 Kilometern noch als in der Nähe bewertet. Wer übrigens nicht im Billigflieger reisen möchte, kann neuerdings auch mit dem Lufthansa-Reiseplaner seine Flugroute vom Budget bestimmen lassen.

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