Aus für die "Generation Praktikum"?

Sollte der Mindestlohn kommen, behaupten Firmen, könnten sie sich Praktikanten nicht mehr leisten. Wie schlimm wäre das? jetzt.de sammelt anonym Erfahrungen: Was hast du im Praktikum gelernt? Was verdient?
kathrin-hollmer
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Illustration: Julia Schubert



Ja, wir können den Begriff „Generation Praktikum“ auch nicht mehr hören. Vielleicht müssen wir das auch nicht mehr lange. Denn: Der Mindestlohn kommt. 8,50 Euro Stundenlohn sind ab 2015 vorgeschrieben, so will es die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Ausnahmen – wie zum Beispiel Azubis – soll es nur wenige geben. Freiwillige Praktika und solche, die länger als sechs Monate dauern, müssten dann mit etwa 1500 Euro im Monat vergütet werden.  

Die Realität sieht im Moment anders aus. Wie genau, das wollen wir herausfinden: Mit dem Tumblr Was Praktikanten verdienen sammeln wir anonym Praktikumserfahrungen. Wir wollen wissen: Was verdienen Praktikanten? Was müssen sie dafür tun? Lernen sie dafür etwas und können sie Kontakte knüpfen? Oder werden sie als billige Arbeitskräfte missbraucht?

So wollen wir zusammentragen, wie es der „Generation Praktikum“ geht und was man bei einem Praktikum eigentlich so macht. Und lernt. Oder auch nicht. 

Ab diesem Donnerstag berät der Bundestag über den Gesetzesentwurf, die Abstimmung ist für den 4. Juli geplant. Wie der Mindestlohn Studenten und Praktikanten noch betrifft, haben die Kollegen von SZ.de in diesem FAQ zusammengestellt.

Hier kannst du auf unserem Tumblr von deinen Praktika erzählen. Wir freuen uns auf deine Rückmeldung!


Text: kathrin-hollmer - Illustration: katharina-bitzl

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