<b>Mangakas gesucht!<b>

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sophie-dezlhofer
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Illustration: Julia Schubert

www.comicsinleipzig.de Mangaka, das klingt etwas seltsam. Was dem einen vielleicht als Fruchtsorte erscheint, könnte der nächste für eine Affenart halten. Tatsächlich aber sind es Künstler, die Figuren im Kindchen-Schema mit viel zu langen Beinen zeichnen, schräge Geschichten um sie erfinden und sich an die ungewohnte Leserichtung rechts nach links längst gewöhnt haben. Der Manga wird in Japan, seinem Heimatland, wie alle Literatur von links nach rechts und von hinten nach vorne gelesen. Auf dem deutschen Markt setzt sich mehr und mehr die japanische, ungespiegelte Version des Comics durch. Der Versuch, die Geschichten lesetüchtig für den Westen zu machen, indem man sie spiegelte, führte zu der fälschlichen Annahme, alle Japaner seien Linkshänder, -fahrer und -lenker. So belässt man den Manga nun in seiner ursprünglichen Form und für unser Verständnis verkehrt herum. Der in Japan so beliebte und erfolgreiche Comic erfreut sich in Deutschland erst seit einigen Jahren solcher Beliebtheit, dass man ihn im Handel immerhin zwischen anderen Comic-Heften und Wendy & Co im Regal findet. Um seine Popularität hier zu steigern, setzt die deutsche Verlags-Branche jetzt auf die Jugend und schreibt den Manga-Zeichenwettbewerb aus. Vier verschiedene Kategorien, die nach Einzelbild, Geschichten, Thema und Alter gegliedert sind, erlauben es jedem begabten Zeichner ab zehn Jahren teilzunehmen. Noch bis zum 15. November kannst du deine Arbeiten einsenden und an dem Wettbewerb teilnehmen. Gewinnen kannst du Zeichen-Sets im Wert bis zu 500 Euro. Außerdem bekommt jeder Teilnehmer die Chance auf Veröffentlichung in einem Sonderband und als Sieger die Möglichkeit als präsentierter Gewinner auf der Buchmesse in Leipzig 2006 Kontakte zu Verlegern und anderen Künstlern herzustellen. Hier erfährst du die Themen und Teilnahme-Bedingungen.

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