Begabte Lebewesen (1): Der Intelligenz-Zoo

Dunkel wird's draußen, ungemütlich und kalt. Das ist schlimm, hat aber auch sein Gutes: Die Infotainment-Saison hat endlich wieder begonnen. Beiträge über Wissenswertes und Belangloses, von gut bezahlten Wissenschaftsredaktionen zusammengestellt, bringen uns auf den neuesten Stand der Forschung. Allen, die sich noch nicht für den National-Geographic-Podcast registriert haben, ist diese kleine Umschau gewidmet, die sich mit tierischer Intelligenz befasst.
georg-mannheimer

Ein beneidenswertes Tier: Der Koalabär. Er wird von seinem gefährlichsten Feind für eins der niedlichsten und beschützenswertesten Geschöpfe überhaupt gehalten und wohnt in seinem Hauptnahrungsmittel Eukalyptus, der sowohl ein Halluzinogen enthält als auch gut gegen Erkältungen ist. Besser geht's kaum. +++ Eifriges Eichhörnchen Klar, die sind schlau, weiß doch jeder. An diesem Clip gefiel uns ehrlich gesagt auch einfach die Musik so gut. Und was der Nager so draufhat natürlich auch.

+++ Hochbegabter Hund Endlich mal ein kluger Köter, der nicht einfach nur jahrelang darauf trainiert wurde, auf einem Bein hinkend Kekse aus brennenden Autos zu zerren. Dieser hier ist mal wirklich clever. Findet sogar Ellen, und die muss es ja wissen.

+++ Kluge Krähe Die Krähe als eines der intelligentesten, weil anpassungsfähigsten Geschöpfe überhaupt hinzustellen, entspringt vergleichsweise neuen Erkenntnissen. Einer kühnen verhaltensbiologischen Theorie zufolge sind Raben und Krähen sogar für das Rudelverhalten von Wölfen verantwortlich: Die Vögel entwickelten ihrzufolge schon früh gemeinschaftlich organisierte Beute-Übernahme-Manöver, gegen die sich Wölfe mittels Rudelbildung und Aufgabenverteilung zu wehren lernten. Sprach der Rabe: Nimmermehr!

+++ Origineller Oktopus Je fremder uns eine Gattung ist, desto nervöser machen uns deren Anzeichen für Intelligenz. Die knochenlose Kollegin in diesem Clip (sie ist nämlich ein Oktopus-Mädchen) zeigt uns, dass selbst fest Verschraubtes kein Hindernis für sie darstellt. Irgendwie gruselig - der schlabberige Haufen denkt (übrigens erkennbar an der Rotfärbung). Und ja, wir wissen auch, dass ein Krake einen Haifisch

kann. Die Botschaft dieses Clips lautet jedoch: Gehirn geht über Muskelkraft.

Foto: dpa

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