Borat's back: Neues aus Kasachstan

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Borat Sagdiyev hat schwere Zeiten hinter sich. Im November hatte die kasachische Regierung eine vierseitige Protestanzeige gegen ihn in der New York Times veröffentlicht, drei Wochen später wurde er online aus seiner Heimat verbannt: Seither darf Borats Website nicht mehr das kasachische Internet-Kürzel .kz benutzen. Doch der Verstoßene ist durch nichts abzuschütteln: Nun gibt es hier erstmals einen kurzen Ausschnitt aus seinem neuen Film zu sehen. Seinen Nationalstolz hat Borat durch den Streit mit der Regierung anscheinend nicht verloren: Vielmehr führt er den Zuschauer erstmals in seine Heimat, ein kasachisches Kuhkaff. Dort zieht er, gefolgt von zwei Dutzend Anhängern, durch die lehmigen Straßen, führt durch sein Haus und bricht schließlich unter lautem Jubel der Dorfbewohner zu seiner Reise auf: „For cultural learnings“ fliegt er in die „US and A“.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Foto: www.borat.tv „Borat – The Movie“ wurde im Mai auf dem Filmfestival in Cannes vorgestellt (siehe Foto). Der Film erhielt überraschend gute Kritiken. Er läuft ab Herbst im Kino. Weitere Texte zum Thema Borat gibt es hier und hier.

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