Das marode Imperium schlägt zurück

Wer zuletzt nicht lacht, hat gewonnen, zumindest vorübergehend: Kasachstan hat jetzt die Homepage des Komikers Sacha Baron Cohen alias Ali G.
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Illustration: Julia Schubert

Wer zuletzt nicht lacht, hat gewonnen, zumindest vorübergehend: Kasachstan hat jetzt die Homepage des Komikers Sacha Baron Cohen alias Ali G. gesperrt und damit die Plattform für Schindluder gesperrt, das er dort unter dem Namen Borat Sagdiyev mit dem Land trieb. Auf der Homepage mit dem Web-Landeskürzel .kz, verbreitete die Figur Borat zur Erheiterung ihrer Anhänger Geschichten, die die angebliche Heimat Kasachstan schlecht aussehen ließen. Schwule müssten dort blaue Hüte tragen, ethnische Minderheiten würden zum Zeitvertreib gejagt, etc. Die kasachische Regierung protestierte schon länger gegen diese Späße des Briten Cohen. Vor wenigen Wochen schaltete sie in den USA Zeitungsanzeigen, die die Qualitäten Kasachstans herausstellen sollten und verbat sich, erfolglos, weitere Verhohnepipelungen. Mit dem Bann der Homepage geht der Humorbattle jetzt in die nächste Runde. (Foto: AP)

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