Der größe Röck'n'Röll Svendle

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Illustration: Julia Schubert

www.panatomic.de Dass aus Schweden gute Musik kommt, ist ja wirklich nichts mehr Neues. Trotzdem staunt man, wenn man die gerade erschienene Compilation "Åtömström" des Münchner Atomic Cafés hört. So viele großartige Bands - und die sollen alle aus diesem nicht gerade mit menschen vollgestopften Land kommen? Henning Furbach - Musikjournalist, Atomic-DJ, Booker und Tausendsassa - hat mit einer Art Wasa-Liebe zusammengestellt, was musikalisch gar nicht immer zusammenzugehören scheint: Da gibt es garagigen Retrorock von den Caesars oder Mando Diao, zarte Töne von Paris oder Weeping "Willows durchgedrehten Glam-A-Gogo von The Ark oder Melody Club. Das Gute ist: Das gern vollmundig versprochene Konzept "All killer - no filler" geht hier tatsächlich auf - außerdem gibt es jede Menge unveröffentlichter Stücke (wie beispielsweise von Kent oder den Mitbewohnern von The Ark, die auf den lustigen Namen The Mo hören) Wer sich vor dem Kauf der CD (auch als DVD mit noch mehr Schwedenstoff erhältlich) erst überzeugen lassen will, hat dazu bei der Tour der Shout Out Louds die Gelegenheit. Die hymnischen Indiepopper sind ebenfalls auf "Åtömström" vertreten - im Anschluss an die Konzerte legt Hennig Furbach ausschließlich schwedische Musik auf. Hier sind die Termine: Mi, 24.11. Berlin (Magnet) Do, 25.11. Frankfurt (Dreikönigskeller) Fr, 26.11. München (Atomic Café) Sa, 27.11. Halle (Objekt 5) So, 28.11. Leipzig (Ilses Erika) Mo, 29.11. Hamburg (Molotow)

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