Die jetzt.de-Zockerserie, Teil 3: Retro-Spiele

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Heute: Retro-Spiele Früher war es ja so: Man hatte eine Konsole, in die man eine bierdeckel- bis taschenbuchgroße Cartridge steckte, damit man grafisch schlechte und auch von der Idee her wenig verblüffende Spielen spielen konnte. Dann wuchsen die Rechenleistungen ins Unermessliche, und heute ist ein Spiel nicht mehr nur ein Spiel, sondern gleich eine vollständige zweite Welt. Trotzdem ist das 2D-Gestöpsel alles andere als ausgestorben. Nahezu alles, was früher im Regal neben der Konsole lag, steht heute als Remake im Netz. Hier ein paar Klassiker: Tetris Ursprünglich erschienen 1985 in der Sowjetunion

Ziel Nicht verlieren. Vorbei ist das Spiel nur, wenn die sich von oben annähernden Bauklötze sich bis zum oberen Bildschirmrand auftürmen. Sonst geht es mit immer größerer Fallgeschwindigkeit unaufhörlich weiter. Gewinnen kann man also quasi gar nicht. Der Weg zum Ziel Drehen, einordnen, drehen, einordnen, drehen,…. Hat überlebt, weil die einfachsten Ideen manchmal die besten sind.


Ballerburg Ursprünglich erschienen 1987 für den Atari.

Ziel Wie schon der Name erahnen lässt: Die Burg des Gegners und ihn selber zusammenballern. Der Weg zum Ziel Die Spieler feuern abwechselnd ihre Kanonen auf die Burg des anderen ab. Verändert werden können der Abschusswinkel und die Menge an Schießpulver. Erschwerend kommt noch der Wind hinzu. Hat überlebt, weil allein der Name einfach klasse ist.


Bomberman Ursprünglich erschienen 1983

Ziel Auch hier verrät der Name schon alles. Mehrere kleine Männchen mit einem nie versiegenden Vorrat an Bomben laufen in Labyrinthartigen Levels herum und versuchen, sich gegenseitig in die Luft zu sprengen. Der Weg zum Ziel Nun ja, Bomben legen. Und zwar am besten so, dass man die Gegner so einkesselt, dass sie der Explosion nicht entkommen können. Was man für sich selber natürlich tunlichst vermeiden sollte. Hat überlebt, weil man sich auch nach Stunden noch darüber freuen kann, wenn der andere in die Luft fliegt. Warum also nicht auch noch 20 Jahren? Gewisse Dinge sind einfach zeitlos. Wobei man anmerken muss, dass der Schadenfreude-Faktor wesentlich geringer ist, wenn man gegen den Computer spielt anstatt gegen einen sich bei Explosion schwarz ärgernden Kumpel.


Pac Man Ursprünglich erschienen 1980 bei Arcade Games in Japan.

Ziel Fressen und nicht gefressen werden. Man beißt sich mit seiner nur aus einem Kreis mit Maulandeutung bestehenden Spielfigur durch ein Labyrinth, frisst Punkte, Kirschen und andere Leckereien. Wäre wahnsinnig einfach, wenn man nicht permanent von einer Horde penetranter Geister verfolgt würde, deren Berührung tödlich ist. Der Weg zum Ziel Schnelligkeit, Reaktionsvermögen und Gelassenheit in brenzligen Situationen. Hat überlebt, weil man selbst einfach nie lange genug überlebt, dass man es nicht noch einmal probieren will. Hier geht es zu Teil 1 der Serie: Browserspiele Hier geht es zu Teil 2 der Serie: Politisch korrekte Online-Spiele

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