Dienstag, 20. April 2004

Foto: Anita Ekberg badet im Trevi-Brunnen in Rom – eine Szene aus dem Film „La Dolce Vita“; Bild: Atlas Wünsch dir was Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) hat als einer der ältesten Naturschutzverbände Deutschlands den Brunnen zum Kulturdenkmal des Jahres 2004 gewählt.
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Illustration: Julia Schubert

Foto: Anita Ekberg badet im Trevi-Brunnen in Rom – eine Szene aus dem Film „La Dolce Vita“; Bild: Atlas Wünsch dir was Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) hat als einer der ältesten Naturschutzverbände Deutschlands den Brunnen zum Kulturdenkmal des Jahres 2004 gewählt. Grund hierfür ist die wachsende Gefährdung seines Bestands durch Umwelteinflüsse, Baumaßnahmen und Verkehrsunfälle. Obwohl er immer noch Stoff für Märchen und Geschichten bietet – was wären Frau Holle, der Froschkönig oder die Filme „La Dolce Vita“ und „The Ring“ ohne Brunnen –, ist die Zahl der Brunnen deutlich zurückgegangen. Sie werden sogar zum Teil abgerissen, wenn sie nicht unter Denkmalschutz stehen. Auch wenn eine Gefährdung des Brunnens bescheuert klingt: Eine Stadt ohne Brunnen wäre doch etwas fad, und Verabredungstreffpunkte wären vielleicht nicht so leicht zu finden. Das Motto also für dieses Jahr: Ein-Cent-Stücke in einen Brunnen werfen und sich wünschen, dass sie nie aussterben.

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