Drum Prüfe wer sich ewig bindet: Journalistenstudiengänge im Test

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Weil Journalist keine klassische oder geschützte Berufsbezeichnung ist, gibt es eine Menge von Möglichkeiten und keine "wahre Hochschule". Deshalb kann jeder Einzelne seinen Studienplatz nach seinen persönlichen Vorlieben und dem Berufsziel auswählen. Trotzdem sollten alle richtigen Qualitätskriterien eingehalten werden, deshalb ist es sinnvoll die "Checkliste Hochschule" auf www.djv.de aufzurufen. Unterteilt in die Themenschwerpunkte „Studienaufbau“, „Praxisbezug“ und „Berufschancen“, sind dort 25 essentielle Punkte aufgelistet. Man findet dabei Fragen wie: „Vermittelt die Selbstdarstellung des Studiengangs (Info-Material, Online-Auftritt etc.) den Eindruck journalistischer Kompetenz durch Transparenz, professionelle Präsentation und verständlichen Inhalt?“, oder „Bietet der Studiengang einen Austausch mit dem Ausland (Kooperationen mit anderen Hochschulen)?“.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Dass es zeitaufwendig ist die 25-Fragen-Checkliste mit der Vielzahl von Universitäten und Fachhochschulen durchzuführen, ist nicht zu bezweifeln. Es kann jedoch sehr sinnvoll sein genau zu prüfen, welche Leistungen und Möglichkeiten eine Hochschule bereitstellt, bevor man sich entgültig für eine entscheidet. Ob es das Nebenfach, Hauptfach oder die Weiterbildung im Bereich Journalismus sein soll, die Checkliste stellt eine geeignete Hilfestellung für noch Unentschlossene dar. Nur entscheiden, das muss sich jeder letztendlich doch noch selbst! Bleibt dann noch zu hoffen dass die Traum-Uni nicht 1000 Kilometer vom Heimatort entfernt in einer winzigen, langweiligen Stadt liegt, denn das Element „Standort der Hochschule“ wird in der Liste nicht berücksichtigt. Foto: dpa

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