Eine Million Künstler

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Die Million Dollar Homepage ist nichts Neues. Der englische Student Alex Tew hat es mit dieser Idee geschafft, sein Studium zu finanzieren. Zwei kanadische Programmierer – Anthony Barker und Eugene Pik – haben nun das Konzept, leicht abgewandelt, zu einem karitativen Projekt umgebaut. Auf der Seite Millionartists.com kann jeder Mensch einen Pixel kaufen, eine Farbe wählen und auf einer virtuellen Leinwand positionieren. Momentan lassen sich die verkauften Pixel eher erahnen, ein Bild kann man auch mit viel gutem Willen nicht entdecken. Aber am Ende soll ein abstraktes Gemälde stehen, das von einer Million Menschen „gemalt“ wurde.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Das Geld, das die beiden mit dieser Aktion einnehmen, wollen sie „Ärzte ohne Grenzen“ und der kanadischen Hilfsorganisation „SickKids“ spenden. Das Gemälde soll es nach dem Willen der beiden Programmierer mindestens ins Guinnes Buch der Rekorde schaffen. Oder gar, wie einer der Millionen Künstler, der englische Maler Tim Seward forsch behauptet, einen Turner-Preis gewinnen.

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