Einkaufen unter Untoten

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www.shaun-of-the-dead.de Shaun ist Verkäufer in der Elektroabteilung eines Kaufhauses und lebt leicht planlos vor sich hin. Seine Freizeit verbringt er zum Großteil mit Kumpel Ed auf der heimischen WG-Couch mit Videospielen und Fernsehgucken oder aber in seinem Stammpub „Winchester“. Shauns Freundin Liz reagiert immer gereizter auf das Slackertum ihres Freundes und will, dass er endlich mit seinem Leben durchstartet. Als sich in London eine Zombie-Epidemie ausbreitet, überstürzen sich die Ereignisse. Shaun wächst über sich hinaus und fängt endlich an, zu handeln. Shaun of the Dead (Deutscher Schlimmtitel „Ein Zombie kommt selten allein“) von Edgar Wright ist ein wilder Mix aus Zombie- und Liebesfilm mit einem Soundtrack, der ziemlich gut anhörbar ist. Das garantiert die Freundin des Regisseurs, Ash-Gitarristin Charlotte Hatherley. Sowohl der Meister des Zombiefilms, George A. Romero, als auch Peter Jackson haben „Shaun of the Dead“, der heute in Deutschland anläuft, schon mit Lob überhäuft. Ein Beispiel für den sonderbaren Humor britischer Prägung: Am ersten Tag der Zombieepidemie torkelt Shaun im Delirium aus seinem Haus auf die Straße und fällt in seiner verplanten Art gar nicht groß unter den wandelnden Untoten auf. Auch wundert es ihn nicht, dass er im Supermarkt auf einer Blutlache ausrutscht und kein Verkäufer hinter der Theke zu finden ist... Wer kennt das nicht?

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