Es war einmal in Amerika

Foto Filmposter: jetzt.
roland-schulz

Foto Filmposter: jetzt.de Manche Menschen sagen, der Mann sei ein Zauberer. Weil er mit Tönen Seltsames vollbringt - er macht Musik, die sich sofort im Gehirn festsetzt, wie eine Klette. Die kleine Melodie zum Beispiel, geblasen von einer Mundharmonika, die den Tod ankündigt - das Titellied des Westerns "Spiel mir das Lied vom Tod". Die Melodien, die am Ende von "Kill Bill 2" ertönen, als ein langer Rachefeldzug zu Ende gegangen ist. Oder die wuchtigen Töne von "Die Unbestechlichen", die Melodie von "The Good, the Bad and The Ugly". Ennio Morricone ist ein Großer. Vor etwas mehr als einem Jahr kam der einzigartige Komponist nach München, er dirigierte das Bayrische Rundfunkorchester, er dirigierte alle diese großartigen Stücke aus Spaghetti-Western und Gangster-Filmen. Der Fernsehsender Arte war damals dabei, jetzt haben sie einen Dokumentarfilm daraus gemacht, einen guten sogar. Heute Abend kommt er, um 19 Uhr, auf Arte.

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