Fronleichnam, 19. Juni 2003

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Wenn du in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland oder in katholischen Gemeinden in Thüringen und Sachsen wohnst, dann kannst du in deinem Ort heute vielleicht wieder Folgendes beobachten: Üppig geschmückte Menschen aus Kirche, Vereinen, Feuerwehren oder anderen wichtigen Institutionen marschieren durch ebenso üppig geschmückte Straßen ihres Ortes. Damit wollen sie die zum Leib Christi gewandelte Hostie ehren. Diesen katholischen Feiertag nennt man Fronleichnam. Dass der Feiertag überhaupt ein Feiertag wurde, haben wir der Augustinernonne Juliana von Lüttich und ihrer Vision vom weißen Mond mit dunklem Fleck zu verdanken. Für sie war das ein Zeichen, dass die Kirche unbedingt noch einen Feiertag für die Eucharistie, das beim Abendmahl eingesetzte Altarsakrament, bräuchte.

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