Geldquellen

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Bild: www.fundrace.org Oh, oh, Christopher Edwards, wenn das mal nicht deine vorerst letzte Amtshandlung als Diplomat in Diensten der Vereinigten Staaten von Amerika war! Was erlaubst du dir auch, einfach so $250 an Mister John Kerry und sein Wahlkampfteam zu überweisen, wo dein Oberoberoberchef doch George W. Bush heißt? Ein bisschen mehr Loyalität hätten wir schon von dir erwartet. Und M. Osman Siddique, du wirst dir wohl auch bald einen neuen Job suchen müssen. Selbst wenn du im State Department momentan den Pförtner mimst und deswegen unverzichtbar bist – dein Präsident toleriert es sicher nicht, dass du 500 Dollar spendest, um ihn aus dem Weißen Haus zu katapultieren. Woher wir wissen, dass ihr beide den Wahlkampf des demokratischen Präsidentschaftskandidaten unterstützt? Ganz einfach! Aus dem Internet. Auf www.fec.gov sind alle Spender gelistet, hochoffiziell und unter dem Auge des Gesetzes sogar. Toller ist aber diese Website: www.fundrace.org. Da erscheinen erst mal zwei alberne Menschen in zwei albernen Rennautos: links euer Freund John, rechts euer Chef George. Habt ihr schon ein schlechtes Gewissen? Nein? Kommt noch. Denn das war nur der Anfang. Es kommt noch dicker. Auf dieser Seite von fundrace.org kann man über die Postleitzahl ermitteln, wie viel Geld der Nachbar, der Lehrer oder die Putzfrau Bush, Kerry oder einem der anderen Kandidaten in die Tasche gesteckt hat – nur falls es mal wieder zu Streitigkeiten in der Familie kommen sollte und man Argumente braucht. Und auf dieser Seite sieht man, aus welchen Städten und Staaten die Kandidaten ihre meiste Kohle herhaben.

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