Hilfe, die Pop-Statistiker kommen!

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Statistik I: Drogen und Popmusik - wie passt das zusammen? Forscher der University of Pittsburgh haben sich zusammengesetzt, und die 279 beliebtesten Popsongs des Jahres 2005 durchgehört und nach schändlichen Inhalten durchforstet. Und tatsächlich – jeder dritte Song handelte der Analyse zu Folge von Drogen. Fahndungserfolge erzielten die Wissenschaftler vor allem im Bereich Rapmusik: 77 Prozent oder 48 von 62 Liedern fielen den Forschern negativ auf in Bezug auf Drogen und ihre Verherrlichung. Bei ganz normaler Popmusik sieht es ähnlich schlimm aus: Bei 116 von den getesteten 279 Songs schlugen die Forscher Alarm – 23,7 Prozent der Songs handelten von Alkohol, um Marihuana ging es in 11,5 Prozent der Lieder und in 2,9 Prozent der Fälle ging es ums Rauchen im Allgemeinen. In weiteren 11,5 Prozent der Fälle konnten die Forscher die Texte keinen bestimmten Drogen zuordnen, aber um Drogen ging es in jedem Fall – „nicht spezifizierter Drogengebrauch“ nannten sie das.

Statistik II: Hip Hop in Tortendiagrammen Die Webseite jamphat.com hat sich auf die Analyse von Hiphop spezialisiert. Berühmte Hiphop-Klassiker wie „Mo Money Mo Problems“ von Notorious B.I.G. wurden auf Inhalt untersucht und in sympathische Kuchendiagramm-Form dargestellt. Die angesagteste „Number of Mics“ oder die Idealtemperatur eines freshen Clubs wurden ebenfalls graphisch umgesetzt – in leicht ablesbare Säulendiagramme. Und wer Mobb Deeps Punchline „There ain’t no such thing as halfway crooks“ nicht auf Anhieb versteht, dem sei das entsprechende Kreisdiagramm ans Herz gelegt. Statistik III: Welcher Song zu welcher Hausix? Das österreichische Nachhilfeinstitut „LernQuadrat“ hat in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftler Marcin Suder Popmusik von einer ganz anderen Seite beleuchtet - nämlich aus der Sicht einer Mutter, die gerne wissen möchte, ob es okay ist, dass ihre Tochter sich beim Hausaufgaben-Machen in ihr Zimmer einschließt und laut Robbie Williams hört. Die Antwort, aus höchst wissenschaftlicher Sicht, lautet ja. Besorgte Eltern sollten darauf achten, dass die Lieblingshits ihrer Kinder melodisch und rhythmisch einfach strukturiert sind, die Hooks eingängig sind und häufig wiederholt werden. Das Lied sollte auf etwa 60-76 Beats per Minute laufen – das entspreche in etwa dem menschlichen Ruhepuls. Bei der Lautstärke sollten sich die Kinder an die elterneigene Kategorie „Zimmerlautstärke“ halten. Von deutschen Songtexten sollten sich die Lernenden eher distanzieren, das lenkt zu sehr ab. Die Wissenschaftler geben den Eltern als kleines Bonbon noch eine Hitliste der zehn besten Lernsongs an die Hand: 1. Bad Day - Daniel Powter 2. Because Of You - Kelly Clarkson 3. Sunrise - Norah Jones 4. I Belong To You - Anastacia & Eros Ramazzotti 5. My Immortal" – Evanescence 6. First Day Of My Life - Melanie C 7. Far Away – Nickelback 8. Burn Away - Foo Fighters 9. She Believes In Me - Ronan Keating 10. Misunderstood - Robbie Williams

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