Irre, der Ire

„Lieber selbst Drogen kaufen anstatt Miami Vice gucken“ – diese Textzeile der Absoluten Beginner hat Schauspieler Colin Farrell sich scheinbar ins Poesiealbum geschrieben.
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Denn bei den Dreharbeiten zum „Miami Vice“-Film in Uruguay musste der Ire aufgrund einer Überdosis notärztlich behandelt werden und entging angeblich nur knapp dem Tod. Der Cocktail, mit dem sich der 29-Jährige Kurzweil bereitete, umfasste angeblich Kokain, Marihuana und eine weitere Droge, die zunächst - dieses Uruguay aber auch immer! - nicht identifiziert werden konnte.

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Illustration: Julia Schubert

Farrell spielt in der Verfilmung der 80er-Jahre-Krimiserie "Miami Vice" den Ermittler Sonny Crockett (damals mit hochgekrempelten türkisen Sakkoärmeln: Don Johnson), der mit seinem Partner in Florida der Drogenmafia und anderen tunichtguten Gangstern nachstellt. Die Dreharbeiten sind inzwischen beendet. Farrell, der sich in der Vergangenheit dazu bekannt hat, gelegentlich Heroin geraucht zu haben („Aber ich wusste, wohin das führen würde") und der im Alter von 15 Joints und mit 16 Ecstasy ausprobierte, hat sich nach Angaben seiner Pressesprecherin in ein Krankenhaus einweisen lassen, um seine Abhängigkeit behandeln zu lassen. Die Medikamente, nach denen der Schauspieler süchtig ist, seien ihm nach einer Rückenverletzung zur Schmerzlinderung verschrieben worden, gab die Sprecherin zu Protokoll und bat darum, Farrell und seiner Familie die nötige Privatsphäre zu gewähren. (Foto: AP / Reuters)

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