Leben on the road

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Wir ständig unterwegs: Praktika, Studienortwechsel, Auslandssemester und/oder Fernbeziehung. Unsere WG-Zimmer gleichen spärlich möblierten Hotelzimmern. Die Gegenstände, die uns umgeben, müssen klein und handlich sein: Reiseprodukte eben. Fünfeinhalb Beispiele, wie Reiseprodukte Bestandteil unseres Alltags geworden sind: Früher:

Nähkästen haben heute nur noch Mamas. Manchmal, wenn man sie besucht und nett fragt, nähen sie einem Knöpfe an. Diese Knöpfe halten dann tatsächlich auch. Besser:

Man weiß nie genau, wo man das Nähset eigentlich bekommen hat: Im Flugzeug? Im Hotel? Bei einem Gewinnspiel? Immerhin lässt sich mit ihnen ein Knopf annähen, der für etwa eine Woche hält.


Früher:

Früher waren Wecker so groß wie Fernseher. Noch früher war der Wecker ein Kirchturm oder ein Hahn. Besser:

Mühsam kämpft der Reisewecker um seine Daseinsberechtigung. Größter Feind: das Handy.


Früher:

Schminktisch, Gaderobe. Badezimmerschrank - der ganze Kram passt...

... heute in einen Kulturbeutel.


Früher:

Föhn mit "h" macht Kopfweh, gibt es nur in München und trocknet Haare nur sehr langsam Besser:

der Reisefön ohne "h".


Früher:

Auch wenn dieser Iraker ganz vergnügt aussieht - Hemdenbügeln gehört zu den schlimmsten Haushaltstätigkeiten überhaupt.

Besser: "Reisehemden" - oder "Easy Iron" sind bügelfrei


Die Produktion von Stehklos ist seit Jahren rückläufig.

Auf dem Vormarsch dagegen Produkte wie der "Travel John"

Text: philipp-mattheis - Fotos: dpa, ap, reuters, www.neckermann.de, www.yatego.de, www.werbeartikel-discount.com, www.mb-trading.ch, www.flu-soft.de, www.antiques-vienna.at, www.travel-john.de

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