Manni und die Helden der Kreisklasse

Bild: Kabel 1 Keine Ahnung, warum Fußballspieler Manni heißen müssen.
roland-schulz
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Illustration: Julia Schubert

Bild: Kabel 1 Keine Ahnung, warum Fußballspieler Manni heißen müssen. Aber sie tun es - richtige Fußballspieler, mit Erde an den Stollenschuhen und Grasflecken auf dem Trikot, die heißen irgendwie immer Manni. Danach kommt ein lustiger Nachname. Burgsmüller zum Beispiel. Manni Burgsmüller war ein richtiger Fußballspieler. Rot-Weiß Essen, Borussia Dortmund, ein kleines bisschen 1. FC Nürnberg und danach Meister mit Werder Bremen, das war 1988 - und jetzt, Halleluja, ist Manni beim SSV Hacheney! Wer den Verein nicht kennen sollte: Hacheney spielt in der Kreisklasse B, also eine Liga vor dem Arsch der Liga, und da stehen sie auch noch auf dem letzten Tabellenplatz - der Abstieg droht. Aber es gibt ja Manni. Manni soll, so hat es der Fernsehsender "Kabel 1" geplant, als Trainer den Abstieg von Hacheney verhindern. In 15 Folgen. Das Ganze nennt sich dann Doku-Soap, aber halt, es ist viel mehr - es ist Fußball. Heute Abend geht es los. "Unser Fußballclub - Helden der Kreisklasse", Folge Eins, auf Kabel Eins, um 23.25, also am Arsch der Sendezeit, wie es sich für Sendungen mit netten Themen gehört.

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