Perspektivwechsel im Iran-Konflikt

Jasmin kommt aus Deutschland. Jetzt lebt sie in Teheran. Von dort stammt Aida. Seit dem Wintersemester lebt sie in Stuttgart. Für jetzt.de erzählen die beiden jungen Frauen vom Leben im fremden Land - und berichten, wie der Streit um das iranische Atomprogramm ihren Alltag beeinflußt. Derzeit ringen Deutschland und die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates um einen Resolutionsentwurf, der die Verurteilung Irans nach Kapitel VII der UN-Charta als „Gefährdung des Weltfriedens“ vorsieht. Bislang konnten sich die Vetomächte jedoch nicht einigen, wie sie Iran im Atomstreit begegnen sollen.
caroline-vonlowtzow

Von Deutschland nach Iran Jasmin Tiefensee hat Islamwissenschaften studiert und sich vor einer Weile entschlossen, in den Iran zu ziehen. Da es ihrer Meinung nach zu wenig Informationen über das "wahre" Leben junger Menschen im Iran gibt, schreibt sie in ihrem Blog jasmintiefensee.de über ihr Leben und ihren Alltag in Teheran und über den anderer junger Menschen. Jetzt.de hat sie gefragt, wie warum sie in den Iran gezogen ist, wie sie sich dort fühlt, wie sich ihr Leben verändert hat und wie sie den Konflikt zwischen dem Westen und dem Iran beurteilt: Andere Länder, andere Sitten: "Ich habe kein Problem mit der Verschleierung" Aus Teheran nach Stuttgart Aida ist 24, Studentin der Elektro- und Informationstechnik und lebt seit dem vergangenen Wintersemester in Stuttgart. Sie kam also kurz nach dem Amtsantritt von Präsident Ahmadinedschad nach Deutschland - vor drei Wochen hat sie das letzte Mal Teheran besucht. Jetzt.de hat sie gefragt, wie sich ihr Leben verändert hat und wie die Stimmung im Iran ist: Alle sind dauernd überrascht, dass ich Iranerin bin“

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Illustration: Julia Schubert

Mehr über das Thema "Iran" auf jetzt.de: Ende April, kurz bevor das Uno-Ultimatum zur Beendigung des iranischen Atomprogramms auslief, hat hannes-kerber mit Johan Galtung, einem der Gründer der Friedens- und Konfliktforschung, darüber gesprochen, wann der Iran-Krieg beginnt und was man tun müsste, um ihn zu vermeiden: Gibt es Krieg in Iran? Bereits im Dezember hat michael-moorstedt den iranischen Journalist Hossein Derakshan interviewt, der das preisgekrönte Weblog Editor: myself betreibt. Jetzt.de sprach mit ihm über die Meinung und Ängste der iranischen Jugend und über die politische Kraft von Blogs: Iranische Opposition ist im Netz Und wir haben Präsident Ahmadinedschad in unserem Label In den Schuhen von portraitiert sowie in einem Stilogramm seinen unglaublichen Kleidungsstyle gewürdigt. Hier kann man eine Mail an Außenminister Frank Walter Steinmeier und an mehrere Botschafter schicken.

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