Samenspende

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Illustration: Julia Schubert

www.nicht-ich.de/sonnenblumenpiraten Stell dir vor, du sitzt in der Bibliothek und ein dir unbekannter Student steckt dir einen gelben Zettel zu. Wahnsinn, oder? Jetzt stell dir mal bitte den Wahnsinn vor, der in dir ausbricht, wenn du den kleinen Plastikbeutel entdeckst, der auf dem gelben Zettel klebt. Noch mal Wahnsinn, richtig? Wahrscheinlich denkst du jetzt, dass man all das gar nicht mehr überbieten kann. Falsch, denn: Du hast den Unbekannten unterschätzt. Er hat dir nämlich soeben Samen zugesteckt. Nicht irgendwelche Samen, sondern Sonnenblumensamen. In dem kleinen Plastikbeutel warten circa 30 kleine schwarze Körner darauf, von dir eingepflanzt, gehegt und gepflegt zu werden. Natürlich, und das wollte der Unbekannte eigentlich, kannst du die Sonnenblumen auch an Orten in deiner Stadt einpflanzen, die ein paar Blumen gut vertragen könnten. Die Sonnenblumenpiraten wollen so einen Beitrag zur Stadtverschönerung leisten. Schaut ja auch gut aus, so eine Sonnenblume mitten in der Fußgängerzone oder auf dem Altstadtring.

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