"Schatz, schlag doch mal in der Kamasutra-App nach"

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Vor ein paar Tagen haben wir darüber gesprochen, welchen Stellenwert Smartphone-Apps in unserem Alltag einnehmen. Eine ähnliche Frage haben sich auch Konsumforscher in den USA gestellt. Sie ermittelten in einer Studie, in welchen Situationen amerikanische Smartphonebesitzer zu ihren Geräten griffen. Vieles davon kann man nachvollziehen. Beim Autofahren nahmen 55 Prozent ihr Smartphone zur Hand. Klingt glaubhaft. Bei einer Verabredung zum Abendessen konzentrierten sich immerhin 35 Prozent nicht nur auf den Dinner-Partner, sondern auch auf ihr Telefon. Kann man auch noch nachvollziehen. Aber was, bitteschön, mach die neun Prozent der Amerikaner, die ihr Smartphone auch WÄHREND DES GESCHLECHTSVERKEHRS benutzen? Die Studie gibt darüber keinen Aufschluss. Weil uns die Frage aber irgendwie nicht aus den Köpfen ging, haben wir mal spekuliert.



Naheliegend: Telefonsex Auch klar: einen Porno drehen. „Die sind ja mittlerweile echt super von der Qualität her, diese Smartphone-Kameras.“ Oder einen Porno schauen. „Schatz, schlag doch noch mal in der Kamasutra-App nach, wie das schwebende Erdbeben genau geht, irgendwie hab ich das Gefühl, da stimmt was nicht.“ In der Perioden-Kalender-App nachschauen, ob gerade Fruchtbarkeit besteht. Und die Stimmungslage eintragen: „verführerisch“ Heimlich googlen, was genau mit der Bitte um „Teabagging“ gemeint ist. Stichwort Vibrationsalarm. Stichwort Stoppuhr. Siri-Textmessage an den, äh, eigentlichen Partner: „Das Meeting dauert leider länger, esst ruhig schon mal ohne mich.“ Die App mit dem Kalorienzähler aktivieren. Zerknitterte Bettlaken fotografieren, für Instagram.


Text: jetzt-redaktion - Foto: jumio.com

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