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The Darkness hinter Glas

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Für eine Fernsehsendung namens „Band In A Bubble“ will sich die Band Gerüchten zufolge für einen Monat in einen Glaskasten einsperren lassen, der auf dem Londoner Trafalgar Square stehen soll. Das Konzept erinnert an den amerikanischen Künstler David Blaine, der sich 2003 ganze 44 Tage lang in einen Glaskasten über die Themse hängen ließ. Beobachtet von Webcams und beworfen mit Eiern, Würstchen, Golfbällen und Bierdosen verblieb Blaine die komplette Zeit ohne Nahrung.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Von Essensverzicht ist bei The Darkness nicht die Rede, aber vielleicht spekuliert die Band darauf, dass ihnen die Londonerinnen ebenso wie damals dem amerikanischen Illusionisten ihre nackten Brüste zeigen. Damit der Band um die beiden verzankten Hawkins-Brüder Justin und Dan auch sonst nicht langweilig wird, sollen sie die Aufgabe mit in den Big-Brother-artigen Glascontainer bekommen, während des einmonatigen Aufenthalts ihr drittes Album aufzunehmen. Das Spektakel soll angeblich rund um die Uhr gefilmt werden – hoffentlich bleibt wenigstens das Badezimmer ein privater Ort. Abflüsse, die von Haarbergen verstopft sind und Musiker, die sich mit Geldscheinen in der Nase über Spülkästen beugen, will man beim Abendbrot ja wirklich nicht sehen.

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