Topdrogenliste: Köter, Koks und Kernkraftwerke

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AKW: Alle kippen Wodka

AKW-Sicherheitsinspektor S. - beinahe schwedische Verhältnisse Der Firma Vattenfall geht's nicht gut. Nachdem ihre Atomkraftwerke hierzulande vereinzelt den Geist aufzugeben scheinen, ist nun erneut eines ihrer schwedischen Werke negativ aufgefallen, allerdings nicht aufgrund von Funktionsstörungen. Wie die Göteborgs-Posten berichtet, sind im AKW Ringhals acht Bauarbeiter randalierend über das Werksgelände gezogen und haben in Unterkünften außerhalb des Reaktorgeländes weibliches Reinigungspersonal belästigt. Dies ist schon das zweite Mal, das ein schwedisches Vattenfall-AKW im Zusammenhang mit feucht-fröhlichen Kapriolen in den Medien auftaucht. Im letzten Jahr war es das Forsmark-Werk nördlich von Stockholm. Die betrunkenen Arbeiter sind mittlerweile entlassen worden, und an den Eingängen zu Sicherheitszonen wurden sogenannte "Alko-Locks" angebracht – Schlösser mit einer Pustevorrichtung, die bei zu hohen Promillewerten den Zutritt verweigern. Homer Simpson lässt grüßen. Koks? Na Logo!

"Dior", "Ferrari" und "Versace" - Preise auf Anfrage Der Basler Künstler Comenius Röthlisberger hat eine besonders kreative Form für den Umgang mit Drogen entwickelt. Unter dem Titel "Dearest Constellation, Sweetest Invitation" sind seinen rührigen Händen Skulpturen entsprungen, welche in Kunstharz gegossene statusgetränkte Lifestyle-Logos abbilden. Das Besondere: Die Objekte bestehen aus Plexiglas und Polyesterharz, in dem die Logos aus einer Mischung aus Zucker und Kokain konserviert worden sind. Irgendwie passend. Man fragt sich, was das Gramm Kunst wohl so kostet. Die internationale Kunstszene ist angesichts des wilden Werks hellauf begeistert, nur Christoph Daum soll angeblich geweint haben. Auf der nächsten Seite: Zweimal schnüffeln für Fortgeschrittene


Angriff der Klonklöter

Snuppy ist zwar ein Afghane, reagiert aber empfindlich auf "schwarzen Afghanen" Die koreanische Zollbehörde rückt nun das internationale Ansehen der koreanischen Klonforschung gerade, das mit der als Betrug entlarvten Menschenklonerei von Hwang Woo Suk in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der erste geklonte Super-Drogenschnüffelhund Snuppy (doch, im Ernst) findet jeden noch so kleinen Haschkrümel in den besten Verstecken der gewieftesten Drogenschmuggler. Ihm soll deshalb eine ganze Klonköter-Armee folgen, die seinen Leistungen in nichts nachstehen. Die ersten Welpen werden zum Ende des Jahres erwartet. Mode-Junkies

Staubt nicht, törnt jedoch - ohne psychosozial zu verwahrlosen Das Benetton-Label Sisley wirbt mit einem Entwurf der Shanghaier Agentur Zoo Advertising, die dem Begriff "Fashion-Junkie" eine neue Dimension verleiht. Die Idee zu den Kleider koksenden Models kam den chinesischen Werbern vermutlich als logische Folge der Assoziation "Drogen = Stoff". Klare Vorteile: Kein nasales Taubheitsgefühl, kein Psychokater, dafür arg verstopfte Atemwege. Wenn man allerdings die Gemeinsamkeiten von Drogen und Textilien schon gegenüberstellt, dann muss leider gesagt werden, dass Sisley allenfalls als der Magenbitter unter den Klamottenlabels durchgeht. Wer's mag... +++ Redaktionsempfehlung: derive hat eine passende und lesenswerte Meldung gepostet, die auf die Gefahren von Kokain am Steuer hinweist.

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