Unsere Stadt soll schöner werden II

Bild: susanne-klingner Vor einer Woche haben wir ein paar Samen auf die Münchner Theresienwiese
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Illustration: Julia Schubert

Bild: susanne-klingner Vor einer Woche haben wir ein paar Samen auf die Münchner Theresienwiese geworfen und hoffen, dass da lecker Radieschen, Spinat und Rucola-Salat draus werden, bevor das Oktoberfest Einzug hält. Jeden Abend haben wir unser Beet gegossen und auch ein paar freundliche Worte an das zukünftige Gemüse gerichtet - zu sehen ist bis jetzt aber trotzdem noch nichts. Da ist unsere Spinat-Kontrollgruppe (Foto oben) auf dem heimischen Balkon schon um einiges weiter. Wir diskutieren nun, ob das gute Wohnungsklima und angenehme Küchenmusik für den Wachstumsschub verantwortlich sind. Oder umgekehrt das "miniMal-Familienfest" auf der Theresienwiese - mit Yvonne Catterfield als TopAct - dort das Wachstum der Pflanzen hemmt. Aber auch angenehme Unterhaltung gibt es auf der Theresienwiese genug: Beinahe jeden Tag spielen direkt neben unserem Beet zwei Russen Tischtennis. Der eine ist wahnsinnig ehrgeizig, freut sich über jeden eigenen Punkt und flucht, wenn sein Mitspieler auch mal einen Treffer landet. Manchmal versucht der Ehrgeizige auch, seinen Mitspieler zu bescheißen. Und: Was habt ihr mit eurem Beet erlebt?

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