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Ich kann mich noch genau an den Gesichtsausdruck meiner Mutter erinnern, als ich ihr erzählte, dass ich die praktische Fahrprüfung bestanden habe. „Oh mein Gott, krass!" sagte sie und zeigte mir das zugehörige Krass-Gesicht: weite Augen, geöffneter Mund. So überrascht wie das Gesicht meiner Mutter muss ich auch selbst ausgesehen haben, als ich las, dass Horst Köhler als Bundespräsident zurückgetreten sei. Oder als mir eine Freundin sagte, sie werde bald heiraten. Oder als Radiohead noch mal auf Tour gingen. Neulich waren wir übrigens in der Münchner Innenstadt und haben Menschen nach ihrem Krass-Gesicht gefragt. Hier die Ergebnisse:

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Gibt es ein Krass-Wort, das du immer verwendest? "Geil" und "cool" und "woah" sind, das hat eine kleine Umfrage ergeben, noch immer unter den Spitzenreitern, wenn es darum geht, in erstaunlichen Situationen ein schnelles Statement abzugeben. Oder sagst du: "Entschuldigung, ich bin aus dem Alter raus, in dem man solch pubertäre Sachen sagt!" Kann es vielleicht sein, dass man diese Erstaunenswörter nie mehr aus dem Kopf bekommt? Wäre ja schon krass.

Text: franziska-finkenstein - Fotos: Franziska Finkenstein

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