Redaktionstipps Spezial: Texte über Minderheiten

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Juden Malil über die jüdische in Vancouver. Kinder amüsieren sich in der Synagoge, aber Anitsemitismus gibt es auch in den USA (wird auch gelegentlich geleugnet). Juden gehören sicher zu den am besten emanzipierten Minderheiten. Trotzdem weiß der Rest der Welt wenig über sie, meist Klischees. Außerdem wird mit dem jüdisch-sein nicht selten die ganze Person identifiziert, wie Dafnah in ihrem schon klassisch zu nennenden Text zeigt. Behinderte Behinderte sind weit weniger emanzipiert als Juden. Das erkennt man daran, dass Behindert-sein immer noch zuerst ein medizinisches Unglück verstanden wird. Dazu ein Text über einen Gehbehinderten Jungen von Schon wieder muss Dafnah bemüht werden: , und für das lesenswerte „Gesamtwerk“ abweichende Sexualitäten Schwul: Wie man bei IgorK ablesen kann unterscheidet sich nicht vom nicht-schwulsein. Komische Leute gibt’s überall. Manche politischen Maßnahmen sind innerhalb der schwulen Community sehr umstritten, wie zeigt. Schwulsein ist zwar einigermaßen akzeptiert, aber immer noch eine Form von Anderssein. Aber Anderssein kann auch Ausgangspunkt für Identitätspolitik sein. Auf jetzt.de gibt es z.B. die Lesbische Frauen nicht vergessen: Dazu gibt’s eine und eine Gruppe, die selbst aber schon wieder diskriminierend ist: So viel für jetzt. Ich vermisse übrigens einen Erfahrungsbericht eines temporären Obdachlosen hier auf jetzt.de. Es ging da um Flaschensammeln usw. Wenn ihn jemand findet, bitte bescheid sagen! Die Reihe Minderheitentexte wird natürlich fortgesetzt! Empfehlungen (alte oder neue Texte – egal) bitte an mich schicken! Aktuelle Empfehlungen gibt’s bei der .

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