Kenny flucht in South Park am meisten

Eine Sprachanalyse enthüllt Kurioses.
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Illustration: Julia Schubert

Seien wir ehrlich: Soooooo lang fühlt es sich nun nicht an. Aber South Park, man glaubt es kaum, gibt es schon fast 20 Jahre. Fast 20 Jahre Stan, Kyle, Eric und Kenny. Fast 20 Jahre Satire, schwarzer Humor und derbe Sprüche frühreifer Rotzbengel – verteilt auf 22 Minuten in 276 Episoden.

In all den Jahren haben Stan, Kyle, Eric und Kenny, die kurioserweise nie gealtert sind, viel erlebt – vor allem haben sie viel gequatscht. Wie viel, was genau, und wer dabei die meisten Schimpfwörter benutzte, hat jetzt der Pop-Kultur-Experte Kaylin Walker mithilfe der Programmiersprache "R" und Algorithmen analysiert. Die Ergebnisse sind amüsant.  

Von 29 untersuchten Charakteren der Serie äußerte sich Cartman auf die Jahre verteilt am meisten (61.110 Wörter) und landete damit weit vor Stan (34.762) und Kyle (31.277). Kenny kam immerhin noch auf 2112 Wörter, Jesus auf 1714.  

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Illustration: Julia Schubert

Obwohl Kenny viel weniger als seine Kumpels vor sich hin brabbelte, benutzte er mit Abstand die meisten Schimpfwörter. Gut 54 Prozent seiner Äußerungen verdienen das Prädikat Vulgärsprache. Am liebsten sagte er „fuck“ oder eine verwandte Version wie „fucking“ oder „fuckin'“. Weit abgeschlagen folgen Cartman (20,8 Prozent), der gern „son of a bitch“ sagt, Chef (16,4) und Stan (13,3), der sich gern mit dem Ausruf „Jesus Christ“ über alles und jeden aufregt.  

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Die folgende Statistik zeigt, welche Begriffe Cartman, Stan, Kyle, Kenny, Butters und Randy am liebsten und demzufolge auch am meisten in den Mund nahmen:  

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Illustration: Julia Schubert

Ob die kommenden 20 Jahre sprachlich genauso abwechslungsreich werden? Wir hoffen es! Sehr! 

 

fie

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