Es gibt Jungs und Mädchen, die sind dermaßen nett, lieb, zuvorkommend, verständnisvoll und optimistisch, dass man sie gerne einmal richtig feste treten würde, nur um zu sehen, wie sie denn so sind, wenn einmal nicht alles rosa und sonnig, veilchenduftend und auf eine pärchenhafte Weise „total schön“ ist. Ganz ähnlich verhält es sich mit Virginia Jetzt!, die so lieb und nett, so weich und hach, huch und hihi sind, dass sie für vernunftbegabte Pessimisten, Zeitungsleser und –versteher und Grübler manchmal hart an der Schmerzgrenze sind. Davon abgesehen, dass Spott ein gewisses Können voraussetzt, sonst aber hässlich macht und vollkommen außen vor, dass sprachlicher Stil die Zierde eines jedes Textes ist, könnte man dem anonymen Vice-Schreiber, den das kommende Virginia Jetzt!-Album offenbar zur Weißglut (Vice-glut?) gebracht hat, beinahe verstehen:

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Und was machen Virginia Jetzt!? Singen und singen. Und kümmern sich einen feuchten Kehrricht und verschenken, Menschenfreunde, die sie sind, das Lied Singen und singen ihres neuen Albums "Land unter". Speichern Unter: Sonnenschein und weitermachen!