Im Dunstkreis von Adam Green

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Illustration: Julia Schubert

kimyadawson.com Schon gelesen? Adam Green tourt schon wieder durch Deutschland. Erstaunlich, dass es nach gefühlten 10.000 Auftritten in den letzten eineinhalb Jahren noch immer Menschen gibt, die den ach so schrägen Slacker noch nicht gesehen haben oder noch mal sehen wollen. Noch erstaunlicher ist eigentlich nur, wie wenig Aufmerksamkeit da Greens Umfeld zu Teil wird. Schön, dass das Indie-Fanzine Pittiplatsch 3000 in der aktuellen Druckausgabe die Fahne für Kimya Dawson hochhält. Deren Album „Hidden Vagenda“ ging zu Unrecht ziemlich unter und auch den charmanten Songskizzen und Liveaufnahmen, die Kimya Dawson auf ihrer Homepage veröffentlicht, kann man guten Gewissens Aufmerksamkeit widmen. Vor allem The Beer (mit Kris Kristoferson-Anleihe) und Hero („Having fucked is no excuse for being fucked up“) halten, was die Moldy Peaches und einst auch Bandkollege Green versprachen. Ein ausführliches Interview mit Kimya Dawson gibt es hier. Der anderen, den man an dieser Stelle erwähnen muss, ist Adam Greens alter Buddy Ben Kweller, der ja in USA (mit Recht!) der größere Star ist. Auch dieser junge Mann bietet Teile sein Oeuvres zum Download an. Wer weder I need you back, On my way, In other words noch The Rules kennt oder sein eigenen nennt, holt das also bitte ganz schnell nach. Zum eigenen Wohle. Speichern Unter: Balsam für die (langsam) von Adam Green geschundenen Ohren

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