Iron&Wine

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Illustration: Julia Schubert

subpop.com Mein Freund Marius ist der größte, weil einzige mir bekannte Iron-&-Wine-Fan – und das ist Gold wert. Denn ohne ihn, der mir Iron & Wine förmlich aufdrängte, hätte ich mich mit der großartigen Coverversion des an sich schon wundervollen Postal-Service-Hits „Such great heights“ begnügt, die mir irgendwann letzten Sommer über den Weg lief und mich durch die Baggerseezeit begleitete. Aber, wenn man auch nur ein bisschen eine Ader für zartbesaitete Countrygitarren hat, gibt es von Iron & Wine noch sehr viel mehr zu entdecken. Iron & Wine, das ist der großäugige und vollbärtige Sam Beam aus Miami, der so empfindsam ins Mikro haucht, dass man den Menschen um sich herum sofort sanft über den Kopf streichen, in die Arme nehmen und die Bettdecke bis unters Kinn ziehen will. Sam Beams Lieder schwanken zwischen Wehmut und Wohl und man kann sie innerlich mitsummen, wenn der Himmel grau und die Menschen doof sind. „Jesus The Mexican Boy“ zum Beispiel verströmt sympathische Lagerfeuerwärme, Sam Beam erzählt dazu seine Geschichte und Großstädte und Termine und das dumme, dumme Leben sind sehr weit weg. Wie gesagt: Gold wert. Hier klicken und Speichern unter: Conor Oberst und Johnny Cash haben einen gemeinsamen Sohn: Sam Beam

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