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Der Vater, Anthony Perkins, war Schauspieler; die Mutter, Berry Berenson, war Photographin. Beide mit gewissem Erfolg, gewisser Hybris bei der Namensgebung und entsprechender Bekanntschaft. Und beide auch mit einer gewissen, offenbaren Tragik: Anthony Perkins starb 1992 an AIDS. Berry Berenson saß in einem der Flugzeuge, das am 11. September 2001 ins World Trade Center gelenkt wurden. Dass Elvis Perkins’ Musik nicht gerade einem luftigem Karneval an Lebenslust gleicht, man kann es ihm nicht verdenken. Vielmehr überrascht vor diesem Hintergrund die Schönheit und Zuversicht, die in sich in den Liedern von Perkins’ Debut „Ash Wednesday“ immer wieder aus der bleiernen Melancholie schält, etwa in der ersten Singleveröffentlichung All Night Without Love, vor allem aber in dem epischen, atemberaubend schönen While You Were Sleeping, das so groß und richtig ist, dass der Name des Musikers... – ach, wen interessieren eigentlich Namen? Speichern Unter: Melancholullaby