Und täglich grüßt - das gute Gewissen

Wenn wir schon ständig über Nachhaltigkeit reden, kurze Frage: Woher kommt die Milch, die du dir gerade in den Kaffee schüttest? Damit könnte man ja mal anfangen.

Illustration: Bureau Zweisam

Du greifst vielleicht lieber zum Bio-Joghurt und zu den Eiern, bei denen die Hühner auf der Packung glücklich wirken. Aber sonst ist das doch echt zu kompliziert, die Auswahl im Laden so riesig... Es gibt etwas, auf das du ganz einfach achten kannst ­– zum Beispiel bei der Milch, die du jetzt gerade in deinen Kaffee schüttest. Wenn sie das Naturland Zeichen trägt, dann kommt sie von Höfen wie dem von Jakob und von Kühen wie Emma.

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Jakob Sichler betreibt im Chiemgau den Großrachlhof. Das ist ein Familienbetrieb, der seit 2009 nach den Öko- und Sozial-Richtlinien von Naturland arbeitet. Jakob wusste schon mit drei Jahren, dass er auch Landwirt werden will und hat den Hof dann tatsächlich von seinen Eltern übernommen. Er führt ihn damit schon in 17. Generation und vielleicht tritt irgendwann auch seine kleine Tochter in seine Fußstapfen. Neben der Kuh Emma leben 26 weitere Kühe auf dem Großrachlhof. Ihnen geht es allen richtig gut - und der Verkauf ihrer Milch ernährt die Familie des Landwirts.

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Kühe geben dann leckere Milch, wenn sie selbst leckeres Futter fressen dürfen. Jakobs Tiere sind so oft wie möglich draußen auf der Weide. Dort finden sie eine Vielfalt an frischen Gräsern – und genau das mögen Emma und ihre Kolleginnen und Kollegen am liebsten. So wie wir uns einen gemischten Salat zusammenstellen, fressen Kühe auch gern einen guten Mix aus Gräsern. Dass es den Tieren gut geht, merkt Jakob immer wieder daran, dass sie gern auf die Weide gehen, fit sind und sich viel bewegen.

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Der Landwirt tut alles, damit die Tiere nicht nur glücklich sind, sondern auch gesund bleiben. Das wird bei Naturland Höfen auch streng kontrolliert: Es fängt mit einem guten Boden an und geht über den Stall bis zur Milch. Für die Zertifizierung durch Naturland gibt es Richtlinien, an die sich die Landwirte halten müssen. Damit ist auch immer alles transparent: Man kann immer nachvollziehen, woher die Milch kommt und wie sie dort gewonnen wird. In der Molkerei Berchtesgadener Land werden dann alle Produkte so schonend wie möglich verarbeitet und gründlich getestet. Ob es schmeckt, wie es schmecken soll, testen die Mitarbeiter: Sie probieren einfach einen Löffel davon!

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Am Ende wird die Bio-Milch von der Molkerei Berchtesgadener Land noch nachhaltig verpackt: Die Frischmilch kommt in einen Karton, der zu 90 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Die Beschichtung wird aus Zuckerrohr gewonnen statt aus Erdöl. Naturland tauscht sich mit seinen Partnern auch immer wieder zu innovativen Lösungen aus: Die Verpackung soll so nachhaltig wie möglich sein, genau wie die Milch!

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