Google lieber nicht, wenn ...

... du wirklich Hilfe brauchst! Mit Fragen zu Prüfungsangst, Ernährung oder starken Kopfschmerzen solltest du lieber nicht im Internet nach einer Antwort suchen. Es gibt einfach Dinge, bei denen du dich immer besser an Profis wendest.
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Schon bei dem Gedanken an die mündliche Prüfung in drei Wochen bekommst du einen Schweißausbruch und dir wird übel? Ein klarer Fall von Prüfungsangst. Mit der kannst du dich natürlich noch viel weniger gut aufs Lernen konzentrieren. Das Internet hat reichlich Tipps parat, was dagegen helfen kann: „Entspann dich!“, „Atme tief durch!“, „Geh die Prüfungssituation vorher in Gedanken durch!" Hast du alles schon so oder ähnlich probiert, aber hat nicht funktioniert? Dann such dir besser professionelle Hilfe statt weiter im Netz nach der Lösung zu fahnden: Psychotherapeuten können dich zum Beispiel mit einer Verhaltenstherapie dabei unterstützen, mit dem Problem besser umgehen zu können und eine langfristige Lösung dafür zu finden. Und auch wenn es vielleicht Überwindung kostet, sich seinem Problem zu stellen: Stell dir vor, wie es sich anfühlt, wenn du die nächste Prüfung sehr viel gelassener angehen und dich aufs Lernen konzentrieren kannst – ist es das nicht wert?

 

24-Stunden-Hotline zu Fachärzten

 

Wenn du morgens mit hämmernden Kopfschmerzen aufwachst oder die Erkältung einfach nicht besser werden will, kann das beängstigend sein: Sollte man mit dem Kopfweh besser zum Arzt fahren oder reicht es aus, eine Tablette zu nehmen und sich wieder hinzulegen? Und sollte man mit dem Schnupfen einfach weiter ausruhen – oder riskieren, damit andere im Wartezimmer anzustecken? Auch solche Fragen kann Google nicht wirklich beantworten und sollte es besser nicht tun. Zwar findest du im Netz durchaus gute Seiten, die medizinische Grundlagen fachlich korrekt und gut verständlich vermitteln. Du findest aber genauso viel Fehlinformationen und Fallgeschichten von Patientinnen und Patienten, die dich kaum gesünder machen, sondern vor allem nervös: Wenn da etwa steht, dass Kopfschmerzmittel die Leber angreifen können und damit sogar zum Tod führen können. Deshalb solltest du in jedem Fall besser einen Arzt fragen. Dazu musst du auch nicht mal einen Termin machen und in die Praxis gehen: Die Techniker Krankenkasse bietet zum Beispiel für ihre Versicherten das „TK-ÄrzteZentrum“ an. Dort sind Ärztinnen und Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen über die TK-Doc App oder per Telefon erreichbar und können dich individuell beraten – und das rund um die Uhr! Sie wissen Rat, gerade auch dann, wenn Praxen geschlossen haben.

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Frag lieber jemanden, der sich damit auskennt!

 

Endlich diese nervigen fünf Kilo zu viel abzunehmen, kann doch nicht so schwer sein, denkst du? Tatsächlich hat Google dazu viele Ideen: Genauer gesagt rund 800.000. So viele Treffer erzielt die Suche „fünf Kilo abnehmen“ und schlägt zum Beispiel vor, Laufen zu gehen, auf Kohlenhydrate zu verzichten, auf Fett zu verzichten, auf Alkohol zu verzichten oder wie beim Fasten ganz aufs Essen zu verzichten. Mit der New-York-Diät, der Military-Diät, der Spargel-Diät. Kann man alles machen – aber passt die Diät auch zu dir? Und was ist mit dem berühmt-berüchtigten Jo-Jo-Effekt, der in der Regel eintritt, wenn man seine Ernährung nicht dauerhaft umstellt, sondern mit Hilfe einer Crash-Diät eine Abkürzung nehmen will? Erspar dir das und geh das Thema einmal richtig an: Sprich mit einer Ernährungsberaterin oder einem Ernährungsberater darüber, was wirklich zu dir und deinen Bedürfnissen passt und die Kilos eher gemächlich schmelzen lässt. Sie oder er kann dir einen Plan zusammenstellen, den du wirklich umsetzen kannst – und damit auch nachhaltig Gewicht verlieren wirst. Wenn du dann immer noch googeln willst, such doch einfach nach passenden Rezepten!

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