#keinschlaflieder als Weckruf für die Politik

Foto: Alexander Schliephake

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Jedes Jahr im Juli und August geht der Bundestag in eine parlamentarische Sommerpause. Das sind zwei lange Monate, in denen viele wichtige Themen in den Hintergrund rücken. Dabei leben wir in einer Zeit, in der wir uns politisch gesehen wirklich keine Sommerpause leisten können. Höchste Zeit für einen Weckruf, dachte sich das Hamburger Getränkeunternehmen fritz-kola und holt kurzerhand den Bundestag aus seinem Dornröschenschlaf zurück. Gemeinsam mit verschiedenen Artists werden neue Töne angestimmt: Statt ermüdender Einschlaflieder gibt es für die Politiker genau das Gegenteil auf die Ohren – die fritz-kola #keinschlaflieder. Pro Stream werden 11 Cent an die unabhängige und überparteiliche Initiative Brand New Bundestag gespendet.

 

Für Wandel statt Schlafwandel

Es ist kurz vor zwölf, macht was! Raus aus der Sommerpause, sonst gute Nacht! Mit diesem Appell verschafft fritz-kola sich im wahrsten Sinne des Wortes Gehör. Im Mai diesen Jahres launchten die Hamburger ihre neue Kampagne: „Das Gute schläft nie“, die sinnbildlich für den unermüdlichen Einsatz des Unternehmens für eine offene und demokratische Gesellschaft steht. Den Worten sollen auch Taten, oder in dem Fall sogar Gesang, folgen.

fritzkola_artikelbild

Foto: Alexander Schliephake

Dafür haben sie sich mit ausgewählte Artists, wie Tonbandgerät, Moop Mama & Roger Rekless, Horst Wegener, Älice, Zirkel, Deine Cousine und Liedfett, zusammengetan. Diese texteten bekannte Einschlaflieder zu echten Wachmachern mit politischem Appell um. Die #keinschlaflieder richten sich direkt an den deutschen Bundestag, der gerade ganze zwei Monate in der Sommerpause hat verstreichen lassen und damit wichtige Themen verschläft. Zum Release fuhren Liedfett einen halben Tag lang im Konvoi aus Rikschas durch das Regierungsviertel in Berlin und spielten als mobile Plattform ihren Protestsong live in der Öffentlichkeit.

  • teilen
  • schließen