25. Filmfest München: Alexander Kluges universale Perspektive

Am Dienstag wird alles anders, da kriegt das Filmfest eine ganz andere Dimension, mit dem Auftritt von Alexander Kluge auf einer Matinee im Filmmuseum (11 Uhr). Kluge wird von Christian Ude mit einer Laudatio versehen und nimmt den OB und die Zuschauer dann mit auf einen Erfahrungs- und Reflexionstrip, bei dem er aus seinem Buch "Geschichten vom Kino" (Suhrkamp) liest und Szenen seiner Filme zeigt, angefangen mit "Abschied von gestern", aus der Zeit des Oberhausener Manifests, mit dem Kluge und seine Kollegen in den Sechzigern das neue deutsche Kino anleierten. Inzwischen hat er sich ins Fernsehen zurückgezogen und arbeitet dort vehement an seiner Vision vom Kino als Kosmos, vom Kosmos als Kino.
anna-tillack

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