Ab an den Herd: Ein paar Worte zur Ehrenrettung des Berufsbilds Hausfrau

Kaum fällt der Begriff "Hausfrau", schon rattern die Klischees. "Küche, Kinder Kirche" ist ein Klassiker, ein anderer ist Simone de Beauvoirs "Hausfrauen-Ghetto". Und schon erblickt man Frauen, die in der schrecklichen Einöde von Drei-Zimmer-Wohnungen vor sich hin putzen und ihre Kinder mit Spiel und Spaß belästigen. Oder man sieht Frauen in der gepflegten Einöde von Etagen oder Villen, die sich ständig die Nägel lackieren und ihre Kinder mit Tennis und Reitstunden quälen. Hausfrauen, kurzum, sind keine vollwertigen Mitglieder der Gesellschaft, weil das Putzen von Haus und Kindern keinen Mehrwert schafft.
jan-stremmel

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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