Abgase in die Synagoge: Künstler Santiago Sierra über seine Kunst des Gedenkens

Seine letzte Arbeit in Deutschland musste Santiago Sierra vorzeitig abbrechen: Für "245 Kubikmeter" hat er Mitte März Autoabgase in den Raum einer ehemaligen Synagoge in Stommeln bei Köln geleitet. Einen Tag lang konnten Besucher einzeln und mit Gasmaske die Installation betreten, danach wurde sie nach Protesten geschlossen. Im Centro de Arte Contemporaneo Málaga dokumentiert Sierra jetzt seine vier jüngsten Arbeiten, darunter auch jene aus Stommeln. Die Ausstellung läuft bis zum 13. August, Informationen unter www.cacmalaga.org.
peter-wagner

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