Amerika kauft teuren Pocken-Impfstoff - aus Sorge vor Anschlägen

Es klingt ein wenig nach James Bond. Im russischen Nowosibirsk und im amerikanischen Atlanta existieren bis heute zwei Laboratorien, in denen Pockenviren aufbewahrt werden. Eigentlich gilt die Krankheit seit drei Jahrzehnten als weltweit ausgerottet, nur die dort gehorteten Variala-Viren sollen überlebt haben. Doch statt der Forschung zu dienen, schüren die restlichen Pockenviren seit dem 11. September vor allem die Angst, dass Terroristen sie stehlen und als Biowaffe einsetzen könnten. Denn die per Tröpfchen übertragene Krankheit mit den typischen Pusteln ist hochansteckend, schätzungsweise jeder dritte Infizierte stirbt daran.
dana-brueller

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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