Anschuldigungen in Georgien: Kratzer am Ruhm des Präsidenten

Der Redner sprach von "faschistischen Tendenzen". Dann prangerte er "Unmoral, Ungerechtigkeit und alltägliche Unterdrückung" an, und schließlich warf er dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili auch noch politische Morde vor. Schwere Anschuldigungen sind das gegen einen, der sich gerne als Held der Rosen-Revolution feiern lässt und sein Land als Demokratie auf dem Weg in die EU und die Nato preist. Saakaschwili hört solche Kritik zwar nicht zum ersten Mal, für gewöhnlich tut er sie aber als Gerede einer missgünstigen und bedeutungslosen Opposition ab.
nina-heinrich

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